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Mülltrennen ist mittlerweile für die meisten selbstverständlich, denn durch Recycling können wertvolle Ressourcen und damit die Umwelt geschont werden. Doch oft herrscht Unsicherheit darüber, welcher Müll in welche Tonne gehört. Dürfen Servietten beispielsweise in den Biomüll? Muss man Joghurtbecher ausspülen, bevor man sie im Plastikmüll entsorgt? Nachhaltigkeitsexpertin Alex Achenbach erklärt, worauf Sie bei der Mülltrennung achten sollten.
Am besten für die Umwelt ist es natürlich, Müll zu vermeiden. Doch das geht nicht immer. Deshalb sollten Sie Ihren Müll richtig trennen, damit wertvolle Rohstoffe wiederverwendet werden können.
In einigen Gemeinden wird der Biomüll mittlerweile kontrolliert. Befinden sich falsche Stoffe darin, wird die Tonne nicht geleert. Mancherorts werden zusätzlich Geldstrafen verhängt.
Das gehört in die Biotonne:
Das darf nicht in die Biotonne, sondern muss im Restmüll entsorgt werden:
Der Grund: Kompostierbare Plastiktüten verrotten nicht schnell genug, so dass Plastikrückstände im Kompost verbleiben. Zudem ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen, dass es sich um kompostierbare Plastiktüten und keine normalen handelt. Eventuell wird eine Biomülltonne dann wegen falscher Befüllung nicht geleert.
Es gibt drei verschiedene Glascontainer: Grün-, Weiß- und Braunglas. Alles Glas, das nicht weiß oder braun ist, gehört in den Container für Grünglas. Flaschenkorken, Schraubverschlüsse oder Kronkorken gehören nicht in den Glascontainer. Auch Trinkgläser, Glasvasen oder Geschirr aus Glas dürfen nicht in den Glascontainer, da sie einen anderen Schmelzpunkt als Flaschen haben. Deoroller (aus Glas mit einem Roller aus Plastik) hingegen dürfen im Glascontainer entsorgt werden, da das Plastik nach dem Zerschlagen der Flaschen herausgetrennt wird.
Gelbe Tonne, gelber Sack oder "Plastikcontainer"
Verpackungsmüll aus Kunststoff oder Aluminium gehört, je nach Gemeinde entweder in den gelben Sack, die gelbe Tonne oder den Plastikcontainer einer Wertstoffinsel.
Diese Gegenstände aus Kunststoff sind keine Verpackungen und gehören daher nicht in den Kunststoffmüll, sondern in den Restmüll, zum Beispiel:
Joghurtbecher aus Kunststoff gehören in den gelben Sack, die gelbe Tonne oder den Plastikcontainer. Sie müssen vor dem Wegwerfen nicht ausgespült werden, denn das verbraucht unnötig Wasser. Sind sie ausgelöffelt, reicht das völlig. Ein noch halbvoller Becher hingegen sollte nicht in den Müll. Sinnvoll ist es, die Aludeckel von den Bechern zu trennen und einzelne Becher nicht ineinander zu stapeln. Das erleichtert das spätere Sortieren.
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