So lagert ihr Lebensmittel im Kühlschrank richtig - EURONICS Trendblog

2023-02-22 18:52:01 By : Ms. Berry Xie

Fisch gehört nach unten, damit er frisch bleibt. Milch in die Tür. Wo ihr im Kühlschrank was am besten hinstellt.

Auch im Kühlschrank ist es oben wärmer als unten. Daher macht es durchaus einen Unterschied, wo ihr welche Lebensmittel hinlegt. Denn von der Temperatur hängt es zum großen Teil ab, wie lange sich diese halten.

Einige Lebensmittel sollten besser nicht zusammenliegen. Bei anderen dagegen führt das zu keinem Problem. Wir haben euch ein paar Tipps zusammengetragen, wie ihr euren Kühlschrank am besten füllt.

Auch wenn ihr bei eurem Kühlschrank eine Temperatur einstellen könnt, diese wird vielleicht an einer Stelle im Innenraum erreicht, doch bestimmt nicht überall – jedenfalls nicht auf das Grad genau.

Der Unterschied zwischen der kältesten und der wärmsten Stelle im Kühlschrank kann bis zu 8 Grad betragen. Letztlich hängt dies vom konkreten Modell ab und wie ihr das Gerät in eurer Küche aufgestellt habt.

Ganz unten, direkt über der Glasplatte sind es meist 2-3 Grad. Im mittleren Fach liegt die Temperatur bei etwa 5 Grad, im obers­ten Fach bei 8-10 Grad. Auf der Innenseite der Tür und im Gemüsefach herrschen etwa 10 Grad. Dort ist es am wärmsten im Kühlschrank.

Anders ist dies bei einem Kühlschrank mit eingebau­tem Ven­ti­la­tor. Die­ser wir­belt die Luft im Kühlraum umher und sorgt dafür, dass dort eine ein­heit­li­che Tem­pe­ra­tur herrscht. Doch diese Modelle sind nicht weit verbreitet.

Einen Vorteil sehe ich darin auch nicht, denn unterschiedliche Temperaturzonen im Kühlschrank könnt ihr zu eurem Vorteil nutzen. Schließlich benötigt jedes Lebensmittel etwas andere Bedingungen bei der Lagerung. Darauf solltet ihr achten, wenn ihr euren Kühlschrank befüllt.

Alles, was ihr verschließen könnt, dürft ihr am wärmsten Ort im Kühlschrank lagern. Dazu zählen Flaschen, Gläser, Dosen und Tuben. Diese stellt ihr am besten auf die Ablagen in der Tür.

In meinem Kühlschrank stehen dort Ketchup und Senf, aber auch Salatsoßen, Grillsoßen, die Gläschen mit Gurken oder Oliven. Ebenso liegt hier die Tube mit dem Tomatenmark.

Mineralwasser oder Wasser, das ihr selbst aufgesprudelt habt, stellt ihr am besten ebenfalls in die Tür. Fruchtsäfte, Cola, Wein und andere Flaschen direkt daneben. Sie müssen dann nicht liegen und können auch nicht auslaufen.

In die Tür gehört auch die Milch, aber keine Rohmilch. Die braucht tiefere Temperaturen. Auch Eier lagern hier optimal. Viele Hersteller liefern deshalb einen Eierbehälter mit, einige sogar eine Butterdose, die genau ins Türfach passt. Die Butter bleibt so etwas weicher und damit gut zu streichen.

Es gibt allerdings auch die gegenläufige Meinung, dass Eier im Kühlschrank nicht in der Tür, sondern ganz unten auf der Glasplatte liegen sollten. Mehr dazu im verlinkten Beitrag.

Extra-Tipp: Käse könnt ihr ebenso gut in der Tür lagern, also am wärmsten Ort — wenn er bald verzehrt wird oder wenn er noch etwas nachreifen soll.

Ein Gemüsefach hat fast jeder Kühlschrank, viele auch ein Gefrierfach bzw. Tiefkühlfach. Doch der meiste Platz befindet sich im Kühlraum, verteilt auf 2-5 Fächer. Da es dort mehrere Temperaturzonen gibt, ist es nicht egal, wo ihr was hinlegt.

Die Faustregel: Fisch und Fleisch gehören nach unten. Alles, was bald gegessen wird, nach oben: Kuchen und Torten, vorbereitete Speisen (z.B. Nudelauflauf), aber auch die Essensreste, die nochmal aufgewärmt werden sollen.

Nach oben gehört auch alles, was nicht ganz so kalt werden soll. Dazu zählt auch, was sich lange hält: Marmeladen und Konserven. Wenn keine Getränke mehr in die Tür passen, lagern diese am besten auch oben.

Habt ihr eine Konservendose angebrochen, dann solltet ihr sie nicht in den Kühlschrank stellen. Besonders saure Lebensmittel wie Obst oder Tomaten reagieren nach dem Öffnen leicht mit dem Zinn der Metalldosen. Füllt den restlichen Inhalt besser in einen Behälter aus Porzellan oder Kunststoff.

Fleisch und Geflügel verderben leicht. Sie gehören deshalb an die kälteste Stelle im Kühlschrank, also ganz nach unten auf die Glasplatte über dem Gemüsefach. Noch besser wäre die Lagerung im Null-Grad-Fach mit geringer Luftfeuchtigkeit. Rindfleisch soll sich dort laut Liebherr bis zu sechs Tage länger frisch halten.

Ansonsten beachtet bitte folgende Richtwerte: Rohes Hackfleisch solltet ihr noch am selben Tag verarbeiten. Geflügel hält sich unten im Kühlschrank ein bis zwei Tage, Kalbs- und Schweinefleisch zwei bis drei Tage.

Soweit sie für den direkten Verzehr bestimmt sind, solltet ihr Wurst, Aufschnitt und Schinken im mittleren Bereich des Kühlschranks lagern. Wenn ihr sie weiter nach unten packt und damit herunterkühlt, könnte das den Geschmack beeinträchtigen.

In einem kleineren Kühlschrank gehört die Wurst nach oben. Dort lagert ihr generell am besten auch Wurst- und Räucherwaren, die noch eingeschweißt sind. Sie müssen es nicht ganz so kalt haben.

Solange ihr rohen Schinken noch nicht aufgeschnitten habt, kann er auch in der Speisekammer oder im Keller lagern, sofern es dort kühl und dunkel ist.

Frischer Fisch und Meeresfrüchte sollten möglichst kühl gehalten und nach spätestens einem Tag zubereitet werden. Lagert sie deshalb am kältesten Ort im Kühlschrank.

Sie gehören ins Null-Grad-Fach mit geringer Luftfeuchtigkeit oder, falls ihr dieses nicht habt, im Kühlraum ganz nach unten, direkt auf die Glasplatte oberhalb des Gemüsefachs.

Milchprodukte benötigen keine ganz so tiefen Temperaturen. Am besten stellt ihr sie in den mittleren Bereich. Wenn ihr nur zwei Zonen habt, dann in den oberen.

Dazu zählen Joghurt, Quark, Frischkäse, Sahne, Crème fraîche und andere Molkereierzeugnisse. Ihr könnt sie auch zusammen mit Aufschnitt in ein Fach legen. Beide benötigen ähnliche Bedingungen und beeinflussen sich nicht gegenseitig.

Frischmilch könnt ihr ebenfalls dazulegen, wenn die Flasche oder Packung noch ungeöffnet ist. Wenn ihr bereits etwas entnommen habt, steht sie am besten in der Tür. Dort gehört auch die geöffnete H-Milch-Packung hin.

Der günstigste Platz für die Butter ist die Tür und zwar ganz oben. Das ist der wärmste Ort im gesamten Kühlschrank. Sie lässt sich dann leichter streichen. Butter kann vier bis sechs Wochen im Kühlschrank liegen – auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum etwas anderes sagt.

Beim Käse hängt es von seinem Reifungsgrad ab, wo ihr ihn am besten im Kühlschrank lagert.

Wenn er noch nicht reifen soll, weil er erst zu einem späteren Anlass auf den Tisch kommt, haltet ihn möglichst kühl. Legt ihn nach unten auf die Glasplatte über dem Gemüsefach.

Ein durchgereifter Käse, der bereits verzehrt wird, kommt in den mittleren Kühlbereich zu den anderen Molkereiprodukten. Wenn er noch reifen soll, legt ihn in eine wärmere Zone: ganz nach oben oder in die Tür.

Beim Käse kommt es auch darauf an, wie ihr ihn lagert. Nehmt ihn aus der Folie heraus, aber legt zum Beispiel nicht den Edelschimmel direkt neben den Hartkäse. Der Schimmel könnte überspringen. Der Gesundheit schadet das zwar nicht, dafür aber der Optik und dem Geschmack.

Käse hält sich am längsten im Kühlschrank, wenn ihr ihn in ein sauberes Geschirrtuch einschlagt, das ihr vorher mit Salzwasser getränkt habt. Wenn ihr das noch alle zwei, drei Tage erneuert, hält sich der Käse bis zu drei Wochen.

Bei Lagerung in einer herkömmlichen Käsedose hält sich Schnittkäse acht bis zehn Tage im Kühlschrank.

Auf der Packung steht zwar, dass ihr Eier ab einem gewissen Punkt im Kühlschrank lagern sollt. Dort kommen sie allerdings an den wärmsten Ort: in der Tür ganz oben.

Viele Hersteller liefern auch Einsätze mit, die in das Türfach passen. Ihr könnt dann die Eier aus ihrem Karton befreien und schneller darauf zugreifen. Wenn ihr sie mit der Spitze nach unten dreht, halten sie etwas länger.

Bei der Haltbarkeit haltet euch bitte an die Angabe auf der Verpackung. Gekochte Eier könnt ihr im Kühlschrank zwei bis vier Wochen lagern.

Tiefgefrorenes taut am besten über Nacht im obersten Fach des Kühlschranks auf. Das dauert zwar etwas länger, ist dadurch aber ein kontrollierter Vorgang. Zudem bleibt das Lebensmittel im Anschluss gekühlt.

Positiver Nebeneffekt: Der Kühlschrank verbraucht weniger Energie. Legt das, was ihr an- oder abtauen wollt, auf einen großen Teller, damit das Tauwasser nicht nach unten tropft.

Wenn ihr einen Nudelauflauf vorbereitet, der erst später in den Ofen kommt, dann gehört er oben in den Kühlschrank. Ebenso wie die Reste davon nach dem Essen. Diese solltet ihr jedoch vorher gut abkühlen lassen, am besten auf Raumtemperatur.

Wenn ihr Heißes in den Kühlschrank stellt, steigt die Temperatur schlagartig im gesamten Kühlraum. Das kann die Lagerung anderer Lebensmittel negativ beeinflussen und kostet übrigens auch unnötig Energie.

Bei Obst und Gemüse ist es weniger eine Frage, wo es im Kühlschrank gelagert wird. Dafür gibt es das Gemüsefach. Stattdessen geht es darum, welches Obst und Gemüse überhaupt gekühlt werden muss und welches besser außerhalb lagert. Dazu gibt es demnächst hier im Trendblog zwei eigene Beiträge.

In meinem Kühlschrank liegt auch nicht immer alles an seinem idealen Ort. Vieles lege ich einfach dorthin, wo gerade Platz ist. Doch das mache ich nur bei Lebensmitteln, die ich schnell verbrauche.

Wenn es darauf ankommt – weil es leicht verderblich ist oder lange halten soll –, achte ich durchaus darauf, wo ich etwas hinlege. Denn nur so bleiben frische Lebensmittel länger frisch.

Dabei kommt es auch darauf an, in welches Fach ihr es legt, denn jedes Lebensmittel hat seine eigene optimale Temperatur. Ihr habt dann nicht nur länger Zeit, um es zu verwerten. Auch Vitamine und Nährstoffe halten sich so länger.

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