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1795 lobte Napoleon Bonaparte für ein Konservierungsverfahren ein Preisgeld von 12.000 Goldfranc aus. Er wollte die Verpflegung seiner Truppen verbessern.
1810 folgte das erste Dosen-Patent, entwickelt von einem Franzosen, angemeldet von einem britischen Händler. Für tausend Pfund verkaufte er es weiter an zwei Unternehmer, die 1813 in Großbritannien die erste Konservenfabrik eröffneten.
Andy Warhol porträtierte alle Geschmacksrichtungen der Dosensuppen der Firma Campbell. Der Kaufpreis der ersten Bilder betrug 100 Dollar. 2006 wurde eines für fast zwölf Millionen Dollar versteigert.
Patente für Dosenöffner gab es vor allem nach dem Ersten Weltkrieg und in den Sechzigern.
Absatz von Gemüsekonserven während der Pandemie
Was sollte ein Notvorrat für zehn Tage pro Person enthalten?
Die Dose macht nur einen geringen Teil des Verpackungsmülls privater Haushalte aus.
Verpackungsmaterialien von Privathaushalten, in Tausend Tonnen, Auswahl
Vitamin und Mineralstoffgehalt im Vergleich
Verbraucher in Deutschland in Mio. (Umfrage):
2000000000 Lebensmitteldosen aus Weißblech werden pro Jahr im deutschen Einzelhandel abgesetzt
Ihre Darstellungen und Diagramme sind immer sehr aufschußreich und informativ. In Zeiten von Materialknappheit, Energiepreisexplosion und grassierend fortschreitender Energiewandel wäre ein erweiterter Hinweis auf CO2-Emissionen aller Verpackungsmaterialien hilfreich: Aluminium hat z. B. 17kg (https://www.quarks.de/umwelt…). Damit ist dieses Material und seine Legierungen eigentlich aus der Lebensmittel- und vor allem Getränkeindustrie zu verbannen. Und wie sehen die Emissionen bei Kunststoffverpackungen aus?
Bei Erzeugung aus Erz oder beim Recycling? Letzteres klappt bei Glas, Papier und Metall bisher viel besser und öfter als bei Kunststoffen.
Die Blechdose scheint ja garnicht so viele Nachteile zu haben.
Nicht so umweltbelastend wie Glas. Kaum weniger Vitamine als Hausgemachtes.
Die ganzen Vorteile preisen die Dose ganz schön an.
Im Zeitalter des Energiesparens und des Umweltschutzes sollten jedoch alle Verpackungen vermieden werden, egal wie vorteilhaft sie sind.
Das ist mein Bestreben jedenfalls.
Essen aus der Dose schmeckt mir persönlich zu künstlich.
Ich mag es frisch & natürlich lieber.
Wobei sich bei Lebensmitteln ja die Frage stellt, was Einweg Glas denn sei. Gläser mit Schraubverschlüssen sind praktisch beliebig oft wiederverwendbar, allenfalls muss man irgendwann den Deckel tauschen, wenn man weiterhin damit einkochen will. Als Vorratsbehälter taugten sie selbst ohne neuen Deckel noch.
Ich habe gerade nachgesehen, ich habe eine Dose mit geschälten Tomaten und eine mit Blaukraut im Haus.
Ich liebe es auf den Markt zu gehen und mir frische Ware zu kaufen und zuzubereiten.
Gewisse Dauerlebensmittel gibt es in Deutschland aber nicht als offene Ware, und die licht- und luftdicht zu lagern, ohne Blech zu verwenden, ist auch schwierig.
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