Maria Hochberg wird zueiner Tupperparty eingeladen
Mir war nicht klar, dass Tupperpartys noch angesagt sind – bis ich selbst zu einer eingeladen wurde. Jetzt habe ich drei Wochen Zeit, um mich mental darauf vorzubereiten. Doch während ich mich vorrangig auf den versprochenen Sekt freue, sind die Plastikdosen für andere eine extrem ernste Angelegenheit. So wurde eine Freundin beinahe enterbt, weil sie ihrer Mutter nach vier Wochen noch immer nicht die Box für die Reste vom Weihnachtsessen zurückgebracht hat.
Ich kann’s ja verstehen. Tupperdosen bleiben bis in alle Ewigkeit eine wirklich praktische Sache. Wenn wir aber ehrlich sind, haben wir alle viel zu viele davon. Das schlimmste ist, dass ich einen ganzen Haufen Deckel und Dosen habe, die gar nicht zusammenpassen. Wo bitte schön sind die dazugehörigen Gegenstücke abgeblieben?
Hier also mein Vorschlag für eine Tupperparty der nächsten Generation: Lasst uns all unsere einsamen Deckel und Dosen mitbringen und schauen, ob sich daraus neue Paare bilden lassen. Das scheint viel sinnvoller, als noch mehr Behältnisse zu erwerben, die eigentlich gar keiner braucht.
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