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Am Rosenmontag eröffnete der Narrenverein Stiegele Chatz mit der Musikkapelle den Bunten Abend in der Schlüchttalhalle, wo sie vom gutgelaunten Publikum empfangen wurde. Während sich die Chatzen und der Narrenrat auf der Bühne formierten, stellte sich die Kapelle vor der Bühne auf. Zu „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht“ von Voxx Club, zeigten einige der Musiker gekonnt den Schuhplattler Tanz. Guido Heidenreich hatte schon zuvor mit Stimmungsmusik eingeheizt.
Vorstandsduo Sandy Schäuble und Gerhard Albicker begrüßten die närrischen Gäste im Saal. Nachdem der letzte Bunte Abend schon drei Jahre zurücklag, freute man sich, dass nach so langer Zeit wieder Fasnacht gefeiert werden konnte. Wie Sandy Schäuble berichtete, solle der Abend der verstorbenen Magdi Gutknecht gewidmet werden, die Fasnacht liebte und jetzt von oben zuschaue. „Wir schicken ein Narri, Narro nach oben“, so Schäuble.
Einblick in die feuchtfröhlichen Vorbereitungen und Proben zum Bunten Abend bekam das Publikum durch Filmausschnitte an der Leinwand neben der Bühne. Hatte man sich zunächst gewundert, dass die Bühne ohne Dekoration auskam, wurde der Grund schnell klar: Das Motto des Bunten Abends hieß nämlich „Sendung mit der Maus“. Sketche sowie Lach- und Sachgeschichten sorgten für Heiterkeit. Wie Katzenwäsche funktioniert, zeigten die Stiegele Chatzen anhand verschiedener Resultate.
Um Midlife Crisis, vegane Ernährung und Wissen über physikalische Reaktionen bei Kälte und Wärme ging es beim Soloauftritt von Gerhard Albicker. Etwas um den Hals wünschte sich Diddi von ihrem Mann zum Valentinstag. Zu ihrem Ärger denkt er aber nur an eine Antifaltencreme. Der fröhliche Ausflug im Bus wurde wegen Blasendrang zur Quälerei.
Wie man aus einem Schlauch, einer Blechdose, einem Syphon, einem Tannenbaum oder Eimern Instrumente baut, davon handelte eine lustige Sachgeschichte. Siggi kennt Fasnacht nicht ohne Alkohol und rätselte in der Bütt: „Mein Sohn kommt immer nüchtern heim, da fragt man sich doch, kann das wirklich sein? Hat er vielleicht eine Pille gegen die Promille?“
Energiesparen bei der Straßenbeleuchtung und warum der Kindergarten und der Mehrgenerationen-Park dauerbestrahlt ist, nahm man humorvoll-kritisch auf die Schippe. Hindernisse beim Recyclinghof, Sonnenbrand und Bierdurst nach der Katar-WM und andere Dinge im Dorf wurden von den Jungchatzen Dana und Luis Probst, sowie Alina Isele besungen und ernteten zustimmenden Beifall.
Kerstin Probst und Sandy Schäuble tasteten sich im Dunkeln nach Hause und fanden bei Betreutem Wohnen, Sparkasse und Werbeschild von K. H. Morath kleine Lichtspender auf dem Heimweg. Märchenerzähler Timo Schäuble las aus Schneewittchen und die Zwerge (Ortsvorsteher der Ortsteile), das mit dem Fazit endete, dass man nur einen Ühlinger lieben könne.
Zum Abschluss des Programms um 22 Uhr sorgten die Narrenräte mit dem Westerntanz für ein Highlight, bei dem das Publikum eine Zugabe erklatschte.
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