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Mit 2023 werden im gelben Sack nun Leicht- und Metallverpackungen gesammelt. Eva Huber vom Abfallwirtschaftsverband Westkärnten im Interview.
GAILTAL. Seit 1. Jänner darf nun im gelben Sack beziehungsweise in der gelben Tonne Leicht- unter Metallverpackungen gesammelt werden. Diese Maßnahme wurde in ganz Kärnten einheitlich festgelegt. Eva Huber vom Abfallwirtschaftsverband Westkärnten berichtet, warum diese Maßnahme sinnvoll ist und warum jeder Müll trennen sollte.
Gailtaler Woche: Mit 1. Jänner 2023 werden nun sämtliche Leicht- und Metallverpackungen im Gelben Sack/Tonne gesammelt. Warum ist diese Maßnahme sinnvoll und warum sollte man diverse Verpackungen überhaupt sammeln? Eva Huber: Durch das richtige Sammeln und Trennen können Rohstoffe geschont und Verpackungen recycelt werden. So schließen sich Kreisläufe und wir vermeiden zusätzliche Umweltverschmutzung. Kurz: Verpackungen sammeln ist einfacher Umweltschutz, der wirkt. Zudem wird eine Mengensteigerung der Verpackungen von +20 Prozent angestrebt, die zum Erreichen der seitens EU und AWG (Abfallwirtschaftsgesetz) vorgegebenen Sammelquoten nötig ist.
Der gelbe Sack beziehungsweise die gelbe Tonne war eigentlich mal für Kunststoffverpackungen gedacht. Warum hat sich die Liste nun erweitert? Sortiertechnologien wurden in den vergangenen Jahren stark verbessert, Sortieranlagen modernisiert und auch die Verpackungen selbst haben sich weiterentwickelt und können jetzt besser (aus-)sortiert und recycelt werden. Zudem ist die Erweiterung der Sammelliste für diese Fraktion ab 1.1.2023 in ganz Kärnten einheitlich. Das bedeutet, dass ab dem neuen Jahr flächendeckend in ganz Kärnten alle Leicht- und Metallverpackungen über den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne übernommen werden.
Was darf nun in Zukunft alles in den gelben Sack/in die gelbeTonne? Erstens sogenannte Leichtverpackungen. Das sind alle Plastikflaschen, also PET-Flaschen bzw. andere Kunststoffflaschen wie Wasch- und Putzmittelflaschen, Flaschen für Shampoo und Duschgel etc. Dann Getränkekartons, Joghurt- und andere Becher, Schalen und Trays für Obst und Gemüse, Takeaway etc., Folien, Chipssackerl oder -dosen, Verpackungen von Schnittkäse oder Wurstscheiben, Tablettenblister, Tuben aus Kunststoff aber auch Obstnetze, kleine Jutesackverpackungen, Weinkorken oder kleine Obststeigen aus Holz. Neu hinzu kommen alle Verpackungen aus Metall und Aluminium wie Getränke-, Tierfutter- und Konservendosen, Kronkorken sowie Deckel und Tuben aus Metall.
Gibt es vielleicht Tipps vom Profi? Nur leere Verpackungen sammeln. Auswaschen ist nicht nötig, aber der Joghurtbecher sollte ausgelöffelt sein und der Getränkekarton entleert. Verpackungen so weit als möglich zusammendrücken, das spart Platz. Unterschiedliche Materialien, wie zum Beispiel den Aludeckel vom Joghurtbecher, voneinander lösen. Hat man sehr viele oder sehr große Verpackungen, diese bitte ins Altstoffsammelzentrum bringen. Wenn man sich nicht sicher ist, was wohin gehört, hilft ein Klick auf www.oesterreich-sammelt.at. Dort gibt es Trenninfos und viel weiteres Wissenswertes. Auch die Mitarbeiter der Kärntner Abfallwirtschaftsverbände oder der Gemeinden informieren gerne.
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